Deutschland sollte Spanien harte Konditionen für weitere EU-Hilfen auferlegen


Stefanie Claudia Müller, Korrespondentin der Wirtschaftswoche in Spanien und Doktorandin der Wirtschaftsfakultät der San Pablo CEU in Madrid und Roberto Centeno, Wirtschaftsprofessor der Polytechnischen Universität in Madrid.

Stefanie Claudia Müller, Korrespondentin der Wirtschaftswoche in Spanien und Doktorandin der Wirtschaftsfakultät der San Pablo CEU in Madrid und Roberto Centeno, Wirtschaftsprofessor der Polytechnischen Universität in Madrid.

Am 6. September treffen sich in Madrid die Regierungen von Deutschland und Spanien, dabei wurde schon im Vorfeld über die Konditionen von weiteren Hilfszahlungen an spanische Banken und die spanische Regierung gesprochen. Auf beiden Seiten hat sich die Stimmung in den vergangenen Monaten aufgeheizt. Mit Spannung erwartet Spanien die Entscheidung des Bundesverfassungsgericht am 12. September zum Europäischen Rettungsschirm.

In Deutschland wächst seit Monaten die Kritik an der angeblichen “Fiesta-Mentalität” der Spanier und in Spanien fahren die Medien einen immer kritischeren Kurs gegen das angeblich “harte Europa-Regiment Merkels”. Wir glauben, dass die Situation wesentlich komplexer ist als es von den Medien und Regierungen beider Länder dargestellt wird: Spanien ist nicht Griechenland, aber es könnte für Europa und die spanischen Bürger zu einem ähnlich chronisch leidenden Patienten werden, wenn jetzt nicht die wirklichen Probleme des Landes angegangen werden.

Spanien sollte kein Geld mehr bekommen, wenn es sein politisches und wirtschaftliches System nicht in seinen Grundsätzen ändert und das Mitspracherecht der Bürger garantiert. Um nicht Generationen von Spaniern zu verschulden, sollte die spanische Regierung zum Beispiel das Verwaltungssystem der 17 autonomen Regionen reformieren, wo es inzwischen 440 000 politisch besetzte Stellen gibt. Derzeit kostet den spanischen Bürgern allein die Verwaltung der 17 autonomen Regionen 12 Prozent des Bruttoinlandproduktes (BIP).

Dass liegt auch daran, dass viele gleiche Behörden auf zentraler und regionaler Ebene existieren. Die autonomen Regionen kommen alleine auf 200 Botschafen, 4000 öffentliche Unternehmen und 50 Regional-TV-Kanäle. Die regionale Verwaltung und ihre ausuferenden Kosten sind ein zentrales Problem dieser Krise. In 2011 machte sie mit einem Volumnen von 234 Mrd. EUR Zweidrittel der gesamten Staatskosten aus.

Die wahren Gründe für die Verschuldung des Landes haben also wenig mit zu hohen Gehältern oder zu wenig geleisteten Arbeitsstunden zu tun oder gar zu hohen Renten wie es von deutscher Seite manchmal durchklang. Spanien fehlt es auch nicht an Talent oder Kreativität, es hat viele exzellente Denker, Kreative, Ingenieure, Mediziner und Manager.

Vielmehr krankt die spanische Wirtschaft an einer jahrzehntelangen Vetternwirtschaft und einer gefährlichen Verlinkung derselbigen mit der politischen Macht sowie einer chronischen Schattenwirtschaft, die bisher kaum bekämpft wurde, die rund 20 Prozent des BIP ausmacht.

Die Hilfen für Spanien und das gilt auch für andere europäische Mitgliedstaaten sollten deswegen nicht in marode und politisierte Banken gesteckt werden wie im Fall von Bankia, da die wirkliche Situation der in Bank umgewandelten Sparkassen-Gruppe schwer abzuschätzen ist, die Zahlen und Bilanzen, die veröffentlicht wurden und werden zweifelhaft sind.

Die Verlinkung des Kreditinstituts mit der Politik und der aktuellen Regierung läßt vermuten, dass statt zu entpolitisieren und neuauszurichten, die Milliarden-Hilfen vor allen Dingen in bereits bestehende falsche Strukturen investiert werden. Bankia wurden bereits vom spanischen Staat 23 Mrd. EUR zugestanden. Weitere Hilfen sollen von Brüssel kommen. 60 Mrd. EUR wurden von Bankia bereits reklamiert. Statt den scheidenden, gescheiterten Bankia-Vorstandsmitgliedern auch noch Abfindungen in Millionenhöhe zu zahlen, sollte überlegt werden, ob diese Bank wie viele andere in Spanien und ausserhalb Spaniens, nicht besser geschlossen statt mit Steuergeldern gerettet werden sollte.

Schon der Fall Griechenland hat gezeigt, dass EU-Hilfen an starke Kontrollen und Auflagen gekoppelt werden müssen, die nicht nur an der Oberfläche kratzen dürfen. Die Konditionen können nicht nur Sparmassnahmen nach der Schlachtermethode beinhalten wie es die Regierung von Mariano Rajoy derzeit praktiziert, auch auf Druck der deutschen Regierung.

Es muss deswegen in Spanien mehr getan werden, als Sozialausgaben zu kürzen, die im Vergleich zu Deutschland bereits sehr gering sind. Milliarden von Euro gehen seit Jahren in einem aufgrund der Vetternwirtschaft und Korruption ineffizienten und völlig undurchsichtigen Wirtschaftssystem verloren. Das muss bekämpft werden.

Denn die junge Demokratie Spanien hat immer noch große Defizite und auch das sollte Brüssel und die Kanzlerin Merkel interessieren, soll Griechendland II vermieden und der Euro wirklich gerettet werden. Spaniens Justizsystem ist anders als in Deutschland immer noch stark mit den beiden Volksparteien PP und PSOE verbunden, die bisher abwechselnd, wie derzeit der Fall, teilweise auch mit absoluter Mehrheit regieren.

Koalitionen nach deutschem Muster, gar große Koalitionen, sind unbekannt und leider in Spanien derzeit nicht durchsetzbar und die derzeit regierende Partei verabschiedet viele Entscheidungen per Dekret, ohne Debatte im Parlament oder in der Gesellschaft. Das spanische Verfasssungsgericht hat anders als das deutsche wenig Einfluss auf die aktuelle Politik, es wird auch instrumentalisiert.

Deswegen versteht man in Spanien auch schwer, die Macht und Unabhängigkeit des deutschen Verfassungsgericht, das viele politische Entscheidungen blockieren kann und jetzt am 12. September auch über die Zukunft Spaniens mitentscheidet, indem es über die Vereinbarkeit der europäischen Bankenrettung und des Rettungsschirm mit deutschem Recht entscheidet.

Auch die wirtschaftlichen Kontrollorgane sind in Spanien nicht unabhängig vom Machtapparat der politischen und wirtschaftlichen Oligarchie, weswegen der harte Unabhängigkeitskurs der deutschen Bundesbank auf sehr viel Skepsis in Spanien stösst. Aber das erklärt auch, dass bereits mehrfach Unternehmer wie im Fall des Banco Santander Vize Alfredo Sáenz trotz Verurteilung weiter im Amt bleiben und später sogar von der Regierung begnadigt werden.

Und auch die spanische Bankenaufsicht hat in den vergangenen Jahren nicht mehr effizient ihre Arbeit ausgeführt, weil niemand der Machthabenden in Spanien, und anscheinend auch nicht in Deutschland, ein Interesse hatte, die spanische Immobilienblase platzen zu lassen, die auch von vielen ausländischen Banken mitfinanziert wurde. Damit haben natürlich auch europäische Kontrollorgane, trotz Stress-Tests, versagt, rechtzeitig auf die Bremse zu drücken bei den wachsenden Kreditvolumina der Banken, die auch 2007 noch in Spanien vorherrschten.

Spanien hat definitiv von Europa profitiert, indem es mehr an EU-Hilfen erhalten hat in den vergangenen 20 Jahren als Gesamteuropa durch den Marshall Plan. Weil die Kontrollen schon damals wenig effizient waren, wie die Strukturhilfen verwendet wurden, muss Deutschland und Brüssel sich vorwerfen lassen, die Immobilienblase mitkreiert zu haben. Statt in Ausbildung und Innovation floss das EU-Geld für Spanien in die heimische Bauwirtschaft.

Der Fall Griechenlands ist natürlich wesentlich dramatischer als der Spaniens, aber der Fall Spanien ist wegen der Bedeutung der Wirtschaft und der Verflechtung mit deutschen Interessen weitaus gefährlicher für den europäischen Frieden. Die aufgeheizte öffentliche Debatte in beiden Ländern belastet die bilateralen Beziehungen. Man denke nur an die vielen Hundertausende von Deutschen, die Ferienhäuser in Spanien unterhalten oder die Millionen, die dort jedes Jahr in Urlaub fahren.

Frustierend ist, dass seit Jahren in Spanien Talent und Kreativität durch die Vettern- und Schattenwirtschaft zerstört wird und jetzt viele der gut Ausgebildeten nach Deutschland gehen, wo die Arbeitslosigkeit Rekordtiefe erreicht hat. Die Verteilung des Reichtums in Spanien dagegen wird immer schieflastiger.

60 Prozent der spanischen Bevölkerung verdient weniger als 1000 Euro im Monat, die durchschnittliche monatliche Rente beträgt gerade mal 785 EUR, das sind 63 % des EU-15-Durchschnitts. Kredite bekommen derzeit nur noch die Konzerne, welche eng mit Banken und Politik verflochten sind. Die kleinen Firmen sitzen schon seit 2007 auf dem Trockenen. Das läßt einen starken und gesunden Mittelstand bei Firmen, aber auch eine starke Mittelschicht in der Gesellschaft, wie wir sie aus Deutschland kennen, missen.

Es sind nicht die Spanier und der, wie man vielleicht in manchen deutschen Medien gerne propagiert, mangelnde Arbeitswille der Südländer, der schuld sind an der Schuldenkrise. Es ist vor allem ein ineffizientes und korruptes Wirtschafts- und Politiksystem. Die Kritik der deutschen Regierung und ihre Konditionen für EU-Hilfen sollten dort ansetzen.

*Stefanie Claudia Müller, Korrespondentin der Wirtschaftswoche in Spanien und Doktorandin der Wirtschaftsfakultät der San Pablo CEU in Madrid und Roberto Centeno, Wirtschaftsprofessor der Polytechnischen Universität in Madrid.

http://www.cotizalia.com/opinion/disparate-economico/2012/09/06/deutschland-sollte-spanien-harte-konditionen-fur-weitere-euhilfen-auferlegen-7389/

ARTÍCULO TRADUCIDO AL  ESPAÑOL

Alemania, España debería imponer duras condiciones para un mayor apoyo de la UE

Hoy, 6 de septiembre, se encuentran en Madrid los gobiernos de Alemania y España, acompañados de un nutrido grupo de empresarios, y donde seguro hablarán sobre las condiciones para poder otorgar más ayudas financieras a España o a su sistema bancario. En los dos lados se ha elevado el tono en los últimos meses y es con gran expectación que España espera ahora la decisión que va a tomar el Tribunal Constitucional alemán, que esa sí es crucial, el día 12, sobre la conformidad o no del rescate europeo y las obligaciones derivadas para los alemanes.

En Alemania crece la critica contra la supuesta “mentalidad de fiesta” de los españoles; en España los medios cada vez son más negativos con la supuesta dureza de la canciller Merkel. Pensamos que la situación es mucho más compleja de lo que presentan ambos gobiernos y la mayoría de los medios. España no es Grecia, pero España puede ser un paciente crónico si Alemania, junto con Europa, no contribuye a solucionar sus verdaderos problemas.

España no debería recibir más dinero sin que se cambie a fondo el sistema político y económico, hoy en manos de una oligarquía política aliada con la oligarquía económica y financiera, y sin que se aumente la participación ciudadana real en las decisiones políticas. Para no perpetuar la crisis y endeudar a los españoles durante generaciones, el Gobierno español debe reformar a fondo la administración de las comunidades autónomas y los ayuntamientos, en su mayoría en bancarrota y completamente fuera de control, sometiendo a referéndum el modelo de Estado.

Este tema es la clave del futuro de España, porque las regiones, ayuntamientos y diputaciones son los responsables de los dos tercios del gasto público -234.000 millones frente a 118.000 el Estado en 2011-, excluyendo la Seguridad Social -23.000 millones-, y este gasto se realiza en condiciones de descontrol, despilfarro y corrupción totalmente inaceptables. Las razones verdaderas de la crisis del país, en consonancia con lo dicho, nada tienen que ver con salarios demasiado altos -un 60 % de la población ocupada gana menos de 1.000 euros/mes-, pensiones demasiado altas -la pensión media es de 785 euros, el 63% de la media de la UE-15- o pocas horas de trabajo, como se ha trasmitido a veces desde Alemania. A España tampoco le falta talento, ni capacidad empresarial ni creatividad. Tiene grandes pensadores, creativos, ingenieros, médicos excelentes y gestores de primer nivel.
La razón de la enfermedad de España es un modelo de Estado inviable, fuente de todo nepotismo y de toda corrupción, impuesto por una oligarquía de partidos en connivencia con las oligarquías financiera y económica, y con el poder judicial y los organismos de control a su servicio. En España no existe separación de poderes, ni independencia del poder judicial, ni los diputados representan a los ciudadanos, solo a los partidos que los ponen en una lista. Todo esto lleva también a una economía sumergida que llega al 20% del PIB y que frena la competencia, la eficacia y el desarrollo del país. Además, detrae recursos con los que podrían financiarse educación y sanidad.

Las ayudas para España, igual que para otros posible candidatos de rescates, no deben ir a bancos ya casi en bancarrota y fuertemente politizados. En la CAM, el Gobierno ha comprometido 16.000 millones de dinero público en lugar de cerrarla; en Bankia, 23.000, y el Ejecutivo acaba de darle 5.000 millones urgentemente para cubrir pérdidas en vez de cerrarla, y además de forma tan extraña que despierta todo tipo de recelos. ¿Por qué se ha utilizado el dinero de los españoles (FROB) en vez de esperar los fondos de la UE? Es lícito suponer que la razón es la siguiente: los bancos no quieren que la UE investigue sus cuentas.

Control estricto y duras condiciones. Ya el caso de Grecia ha demostrado que las ayudas europeas tienen que estar vinculadas a un control estricto y condiciones duras. Esas condiciones no pueden solamente representar recortes sociales o subidas brutales de impuestos, como hace ahora el Gobierno de Mariano Rajoy con la excusa de Europa . Se tiene que cambiar más en España que cortar gasto social, que de todos modos es mucho más bajo que en Alemania, y hay otros gastos infinitamente más relevantes que se pueden eliminar. Además, los casos de corrupción resultan tan escandalosos, incluso en el propio Gobierno, que uno solo puede llegar a una conclusión: el dinero de Europa no puede ser manejado por personas tan increíblemente venales.

La pasada semana el ministro de Industria Soria -imputado también por corrupción urbanística en Canarias- acusó al ministro de Hacienda en el Consejo de Ministros de favorecer descaradamente a la empresa líder de renovables, Abengoa, de la que había sido asesor, en la nueva regulación de estas energías, que reciben más de 7.000 millones de euros de subvenciones anualmente. Y Rajoy, al que entregó una carta probatoria, ni dijo ni hizo absolutamente nada.

No puede permitirse por más tiempo este nivel de corrupción, y menos aún a 17 regiones funcionando como estados independientes, con todos los organismos multiplicados por 17, desde 17 servicios meteorológicos a 17 defensores del pueblo, con 200 embajadas, 50 canales de TV regionales en pérdida, 30.000 coches oficiales o 4.000 empresas públicas que emplean a 520.000 personas, creadas específicamente para ocultar deuda y colocar a familiares y amigos sin control ni fiscalización alguna. En conjunto, unos 120.000 millones, equivalentes al 11,4% del PIB, se despilfarran anualmente en un sistema de nepotismo, corrupción y falta de transparencia.

Y con esto se tiene que acabar, entre otras cosas, porque ya no hay dinero. Los últimos datos de las cuentas públicas conocidos la pasada semana son escalofriantes. El déficit del Estado a julio ascendió al 4,62% del PIB, frente a un déficit del 3,5% comprometido con la UE para todo el año (del 6,3% incluyendo regiones y ayuntamientos). Pero lo realmente inaudito es que España está gastando el doble de lo que ingresa. 101.000 millones de gasto a julio frente a 52.000 millones de ingresos, y precisamente para poder financiar el despilfarro de regiones y ayuntamientos, que no están en absoluto comprometidos con la consolidación fiscal.

El tema del déficit público es algo que roza la ciencia ficción, y que ilustra perfectamente la credibilidad de los dos últimos gobiernos de España. En noviembre de 2011, el Gobierno dijo que el déficit público era del 6% del PIB; a finales de diciembre, el nuevo Gobierno dijo que le habían engañado y que el déficit era superior al 8%, y que se tomaba tres meses para calcularlo con toda precisión. A finales de marzo, se dijo que definitivamente era del 8,5%, y ésta fue la cifra que se envió a Bruselas. Dos semanas después, la Comunidad de Madrid dijo que sus cifras eran erróneas y el Ayuntamiento de la capital igual… el déficit era ya del 8,7%.

Sin embargo, la semana pasada el INE dijo que el PIB de 2011 estaba sobrevalorado y, con la nueva cifra, el déficit era del 9,1%; dos días después, Valencia dijo que su déficit era de 3.000 millones más; o sea, que estamos en el 9,4% y las otras 15 CCAA y 8.120 ayuntamientos aún no han corregido sus cifras de 2011. Lo único que sabemos es que están todas infravaloradas. El déficit real de 2011 puede estar por encima del 11%, y en 2012 se esta gastando el doble de lo que se ingresa. Como dice el Gobierno de Rajoy, “estamos en la senda de convergencia”. Y es verdad… de convergencia hacia Grecia.

Claramente, la joven democracia española tiene todavía muchos déficits de representatividad y de democracia que deberían interesar a la canciller Merkel y también a Europa, si queremos evitar una Grecia multiplicada por cinco y salvar el euro. Esto es lo que ha hecho posible el despilfarro masivo de las ayudas europeas, con una asignación disparatada de las mismas, a pesar de que estas ayudas han supuesto una cifra mayor que la del Plan Marshall para toda Europa.

Es frustrante que a causa de este sistema oligárquico nepotista y corrupto se destroce talento y creatividad y que ahora muchos jóvenes se vean forzados a trabajar fuera, muchos en Alemania. Esa situación nos ha llevado a una distribución de riqueza que es de las más injustas de la OECD. La antaño fuerte clase media española está siendo literalmente aniquilada.

Resumiendo: no es una falta de voluntad de trabajo, como se piensa tal vez en algunos países del norte de Europa, lo que hace que España sufra la peor crisis económica de su Historia. Es un sistema corrupto e ineficiente. La crítica del Gobierno alemán y sus condiciones para un rescate de España se deberían concentrar en la solución de esos problemas. En caso contrario, solo conseguirán que una casta política incompetente y corrupta arruine a la nación para varias generaciones.

*Stefanie Claudia Müller es corresponsal alemana en Madrid y economista;

Publicado el septiembre 13, 2012 en Crisis económica mundial y etiquetado en , , , , , , , . Guarda el enlace permanente. 16 comentarios.

  1. Totalmente de acuerdo, con las manifestaciones de Stefanie Claudia Muller. Es triste que vengan a decirnos desde fuera lo que tenemos que hacer, frente a una casta politica, que no ha sabido, (sic) o no ha querido hacer sus deberes, que las circunstancias requerian. Los españoles tenemos la sensación de que somos el ultimo vagon de cola de la democracia europea, muy a pesar nuestro. Los españoles tenemos la sensacion de que la casta politica, nos utiliza para fines inconfesables, (negocios turbios, chiringuitos financieros, cazos de obras publicas, ) que han ido a parar a paraisos fiscales, contando con la anuencia y “buenos oficios” de la gran banca, que como comisionistas que son, han colocado esos fondos, a buen recaudo. ¿ Como iban a permitir, que junto a la idea de pedir un rescate, fueran investigadas las cuentas de los bancos?. Para eso está el parapeto del gobierno de Rajoy para impedirlo. Y el FROB tiene todas las papeletas para impedir precisamente eso: que los BANCOS fuesen investigados y las cuentas públicas de esos bancos, por las instancias de la UE. Asi que el “negocio”, de las subvenciones ha propiciado todo este tinglado. El mecanismo de creación de deuda es el siguiente.
    1.- Se bloquea la Ley de Estabilización presupuestaria. Cualquier ayuntamiento, puede gastar lo que quiera sin control.
    2.- Se posibilita a las CC.AA., a tenor del bloqueo de la LOFCA, que las cuentas anuales de los entes públicos puedan compensarse con las ayudas que reciban, Con lo que la deuda real queda encubierta.
    3.- El Estado tramita las subvenciones ante la UE, por parte de los organismos que lo necesiten. Lo que sucede realmente es que “los fondos” de partida, (hacia el exterior) o lo que es lo mismo, Hacienda Pública es quien “anticipa”, como ente corresponsal que es ante si misma, (por parte del Gobierno) esos mismos fondos. Por lo tanto es el Gobierno el que “pincha” realmente de las “ubres”, contando para ello, que el “crédito”
    disponible de los bancos, es quien realmente “compensa”, después los fondos de la UE.
    ¿ Que garantia real ofrece el Gobierno, a los bancos ¿. Pues esa misma deuda emitida por el Tesoro, de la cual los Bancos participan. Si los bancos tiene que financiar al Gobierno, es lógico que repercuta en el sistema financiero, puesto que crédito disponible se resiente, para la economia productiva.
    4.- El problema real no son ”los bancos”, sino el problema inducido del gasto publico, que ha recaido sobre el sistema financiero.
    5.- Por lo tanto el Gobierno es el culpable de la actual situación de crisis financiera.
    Todas las añagazas urdidas lo han sido con el único propósito de que las cuentas del sector publico no fuesen investigadas, y por ende las de los bancos.
    Rajoy se puede vestir de “faralaes”, si quiere, y trazar chicuelinas toreras, en el aire, pero a la postre se le puede ver el culo.

  2. Los artículos no dicen lo mismo en aleman y en español… solo basta buscar “Soria”, “Abengoa” o “Santander”…

    • Como ya dice Alfredo… no tienen nada que ver los artículos.

      la traducción es un montaje… otra cosa no se me ocurre llamarlo…
      a los que hablamos alemán no podeis colarnosla…

      así, si que se puede perder toda la credibilidad… ahora ya no sé si son verdades o simplemente rollos mediaticos… que pena.

      • Enrique, si de verdad crees que hay algun “gazapo” en la traduccion, porque no lo traduces tu y recoges aqui tu version del texto traducido ?. Eso nos ayudara a los demas a darle mayor o menor fiabilidad y credibilidad a los comentarios de esta mujer.
        AMADEUS

  3. Este artículo apunta directamente la origen del problema y a la solución del mismo. Los ciudadanos tenemos que exigir a nuestros ayuntamientos que detallen los gastos, que nos digan en qué se gasta nuestro dinero, de esa forma tan sencilla los ciudadanos podríamos ejercer un control y evitar endeudamientos excesivos y sobretodo tomar conciencia del valor de lo público que se paga con nuestro dinero. Entra en facebook Ciudadanos San Agustín del Guadalix y podrás ver la plataforma reivindicativa que hemos creado, únete a este movimiento y corre la voz en tu municipio Sr. Alcalde: ¿por qué no quiere detallar los gastos? es el momento de ACTUAR nos están ASFIXIANDO y no sólo a nosotros, a nuestros hijos y a nuestros nietos. Saludos Ciudadanos.

  4. habéis hecho una traducción muy libre, demasiado libre. tanto que añadís tantas cosas que no están en el artículo de esta señora, que lo desvirtuáis totalmente. Tan solo hay que pasar el artículo al traductor del google. no lo traduce a la perfección pero se ve claramente la manipulación que hacéis. Que es duro y claro el artículo en alemán? Sí. pero no añadáis cosas que no ha escrito esta señora.

    • Ya que sabe usted alemán haga algo útil y traduzca al español el artículo de la señora o señorita Stefanie Claudia Müller.

      Gracias.

      De todas formas el post iba dirigido principalmente a los alemanes que entren a visitar el blog, por eso puse el enunciado y la información en alemán en primer lugar.

  5. Sra/Sta Müller:
    Despues de felicitarla por la excelente exposicion que realiza en su articulo sobre la particular “indiosincrasia” española y de su “clase” politica, le rogaria pudiera proporcionarme una direccion de correo electronico al objeto de hacerle participe de las ultimas “fechorias” que los dirigentes de alguna de nuestras comunidades autonomas esta llevando a cabo al objeto de intentar “engañar” a la Comision Europea y al Gobierno Aleman cuando presente sus cifras de cierre y de deficit del año 2012.
    Por favor, si le interesa, remita su direccion de correo a la siguiente direccion: juncarejos@hotmail.es.
    Muchas gracias y un saludo.
    AMADEUS

  6. Yo no sé Alemán, pero he traducido el articulo con el Live Search (sencillo , botón derecho y traducir); esta vez incluso se entiende -con pequeños errores- perfectamente. Es cierto que la traducción no coincide con la traducción al Español, pero si en su sentido general. Lamentablemente, el traductor ha puesto de “su parte”, pero lo ha hecho muy bien; me gusta mas la traducción que el original, es mas incisiva y representa mejor lo que realmente está sucediendo en este país. Así que le damos el merito a la periodista Alemana, pero yo difundiré la traducción+añadidos, es mas interesante y completa.

    Enhorabuena a los dos.

  7. Enrique, sabrás Alemán, pero no sabes traducir. Por favor, usa el traductor de google, y verás que dicen prácticamente lo mismo. El que lo ha traducido al español, lo ha acomodado, pero no dice nada que no diga el mensaje original.

  8. Pienso que la periodista nos provee con un analisis excelente de la situación actual en nuestro país y las propuestas son acertadas por el bien de todos!

    Y quizas tenga que decirnoslo precisamente una persona con la perspectiva desde fuera. Gracias Stefanie Claudia

  9. Hay tal marabunta de políticos en este país… y eso sin contar con los retirados vitalicios (solo por estar en plantila unos pocos años… y que retiros..). El nepotismo en las abundantes e intocables colmenas de gobierno central, Autonomías, etc…. amigos y familia que hay que colocar a toda costa a costa del resto… Competencias cedidas a las autonomías sin lógica ni sentido alguno que no sea aumentar esta casta…Gente con altos cargos, e incluso en altos cargos técnicos, sin estudios que jutifiquen su puesto o responsablidad…. Una ley electoral injusta que nos hace depender al resto de minorias nacionalistas o de listas cerradas… Mucha gente depede de esta corrupción…. por eso estamos tan mal. Por muchas verdades que esta mujer diga no faltara gente que corra a desprestigiar este artículo… Es mucha gente la gente que le interesa seguir así…. Cómo no se dan cuenta de que ellos también acabarán hundiéndose en el barco con todos….

  10. Confirmo lo que dicen Felipe y Luis, los dos textos contienen el mismo mensaje y la verdad es que me gusta ver y leer a cada vez más personas que nombran las cosas en alto. Y mejor aún cuando son periodistas que reflejan la verdad. Espero que un cambio de dirección politica y de actitud a más valores a favor de la solidaridad entre y hacia todos los ciudadanos se hará realidad.

  11. Sinceramente, creo que todos sabemos lo que pasa en España. No hace falta que nos lo cuenten desde Alemania. Está clarísimo: nos están robando en nuestra cara, políticos y banqueros. Todos los días saltan casos de corrupción en todos los niveles de la administración y con responsables de todos los partidos políticos. Y los bancos… son los que los financian y por lo tanto intocables. Y lo que sale en los medios es sólo la punta del iceberg. Sabed que los medios de mayor difusión también son en muchos casos propiedad de los bancos (nacionales e internacionales). Si publican los casos de corrupción es por que son imposibles de tapar. Pero lo que no se publica lo sabemos todos. Cualquiera que haya tratado con cualquier tipo de administración sabe que o pasa por el aro (porcentaje al canto para el político de turno) o no tiene nada que hacer. Y esto pasa todos los días. Así que, discutir sobre la traducción del artículo no es más que marear la perdiz. Cuando se discute sobre estos problemas, siempre sale alguien a intentar despistar, por que sabe que no tiene ni un solo argumento para debatir sobre el tema central. Los políticos lo hacen a diario.
    Por los comentarios publicados y el sentir popular, estamos todos de acuerdo en lo principal. Ahora solo queda lo más difícil: HACER ALGO PARA QUE NOS DEJEN DE ROBAR. Habrá que mojarse y joderse (perdón) y empezar a participar para exigir una democracia de verdad. Se pueden muchas hacer cosas y lo más importante es tener fe y estar dispuesto a sacrificarse un poco. Por ejemplo: si tienes una cuenta en BANKIA u otra entidad corrupta, ciérrala. Si sabes de alguna empresa implicada en casos de corrupción, no compres sus productos. INFÓRMATE (no en los telediarios, te ‘desinformarías’), usa internet. Sal a la calle como cuando gana la selección (mucha gente está de acuerdo con el 15M o el 25S, pero no sale a manifestarse, con lo que parece que los que acuden son 4 lunáticos). Hay una cosa que sí ha cambiado y mucho en los últimos años: La gente es mucho más consciente de lo que ocurre en realidad, pero hay que ponerse las pilas, por que el enemigo es poderoso y se las está poniendo a muy buen ritmo (los recortes van a toda pastilla).
    Otro sistema es, no solo posible, si no que existe. En Suiza, la democracia es mucho más participativa. Un 5% de la gente de una circunscripción, pueden promover un referendum para cualquier decisión política (p.e.: construir un aeropuerto. En España sobran unos cuantos, verdad? Eso sería recortar, pero a los chorizos de los políticos, que lo construye para financiarse con sus porcentajes). La democracia directa, existe. Y a través de internet, se podría gestionar muy eficazmente. La gente empezaría a participar en las decisiones que nos afectan a todos. Que es eso de tener que elegir cada cuatro años a un presidente entre dos o tres chorizos, que sabemos que roban y mienten, para que hagan lo que les de la gana durante ese periodo? Y que a su vez elijan a: Tribunal de Cuentas, Banco de España, CGPJ, Defensor del Pueblo, Dirección de RTVE, etc, etc, etc… Por que no los elegimos directamente nosotros? Que se hagan una página web y se presenten. Tendríamos órganos de control INDEPENDIENTES. Visitad la página web del Ministerio del Interior y mirad desde cuando no se publican las cuentas auditadas de los partidos políticos. Es un escándalo!!!
    Listas electorales ABIERTAS YA. Para ‘TACHAR’ a los corruptos.
    Parece UTÓPICO? A mi lo que me parece utópico, es lo que está pasando. Es verdaderamente utópico para los que se lo están llevando calentito. Y los demás de espectadores. Esta crisis está claramente provocada y es la base para todo este mangoneo. La crisis nos da MIEDO y el MIEDO nos paraliza. Vamos a tener que echarle un par de bemoles si queremos parar esto.

    • Buena reflexión, pero la comparación con Suiza no funciona. Primero que Suiza es un país muy pequeño, comparable a Cataluña. Segundo. el pueblo suizo tiene una educación y un sentido común que el español no lo tiene. Por poner un ejemplo, se hizo en marzo del 2012 un referéndum, para subir las vacaciones del trabajador de 4 a 6 semanas.
      El 66,5% de los suizos ha rechazado la ampliación de las vacaciones.
      Los detractores de la propuesta aseguran que la medida sería inasumible para las pequeñas y medianas empresas. ¿Crees que esto seria posible en España? Aquí votaríamos si y al año siguiente pediríamos 8 semanas.

  12. La traduccion no es Exacta, pero el mensage es el mismo, hay cosas añadidas que estan en la misma linea que el original.
    Resumiendo es un buen articulo y buena traduccion.

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